Lohn- und Sozialdumping bekämpfen

Veröffentlicht am 25.10.2017 in Pressemitteilungen

Zur Reform der EU-Entsenderichtlinie und der damit einhergehenden Stärkung der Sozialstandards erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher, Wolfgang Baasch:

„Wir begrüßen die Reformierung der europäischen Entsenderichtlinie. Diese sieht vor, dass entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus einem anderen EU-Land künftig grundsätzlich genauso bezahlt werden sollen wie einheimische Kolleginnen und Kollegen. Die Verschärfung der Regeln gegen Lohn- und Sozialdumping ist ein wichtiger Schritt für ein soziales Europa. In Deutschland sind ca. 561.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus EU-Nachbarländern beschäftigt. Viele dieser Beschäftigten werden unter Tarif bezahlt, machen viele Überstunden und können von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden. Kurzum: Es findet eine Ausbeutung statt. Diese Ausbeutung hat gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt, auf dem die entsandten Beschäftigten eingesetzt sind. Es führt zu einer Untergrabung der Sozial- und Tarifstandards, was auch heimischen Unternehmen und Beschäftigten schadet. Die Beratungsstelle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Schleswig-Holstein bleibt darum ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Einhaltung der Sozialstandards in Schleswig-Holstein.

Wir fordern alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf, für gute und gleiche Arbeitsbedingungen von Anfang an zu sorgen - nicht erst als Reaktion auf europäische Regelungen.

Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bedeutet gleiche Arbeit auch gleiche Bezahlung und gleiche Rechte!“

 

 

Vita& Kontakt

Staatlich geprüfte Erzieher, Jahrgang 1957, Verheiratet, Lübecker; Tel.: 0451/7027220; Mail:w.baasch@spd.ltsh.de

Landtagsarbeit

Vorsitzender des Europaausschusses im Landtag

Behindertenpolitischer Sprecher der SPD- Fraktion

Sprecher für Arbeitsmarkt und Gewerkschaften

Mitglied im Sozialausschuss des Landtages

stellvertretender Vorsitzender des Sozialausschusses

Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft der SPD- Landtagsfraktion

Mitglied des Landtages seit der 14. Wahlperiode (1996)

 

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"Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne wenn und aber : Freiheit.

Die Freiheit für viele, nicht für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und von Furcht."

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